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TREWS

Das gälische Wort triubhas oder triughas, das irische trius und walisische trws, bezeichnen ein Beinkleid, das von dem Wortstamm trus = zusammenziehen, -schnüren, oder einwickeln abstammt, von dem auch trusgan = Bedeckung, Verhüllung herstammt. Der Breacan wurde immer umgehängt, doch der dafür verwendete Begriff wurde nach dem Verbot der traditionellen Tracht den ihn ersetzenden Hosen gegeben.

Als weiterer Beweis dafür, dass die irische Tracht dem Belted Plaid glich, kann man äußern, dass Camden sagt, Schotten und Iren glichen sich in der Kleidung und in der Bewaffnung; und Birt äußert bei seiner Beschreibung der Hochlandtracht, „dass man notwendigerweise daran dachte, diese Tracht in Irland durch einen Parlamentsbeschluss zu verbieten“, ohne bei den Bergbewohnern dieses Landes Unzufriedenheit zu erzeugen. 1585 wurde im Parlament, zur großen Unzufriedenheit der Mitglieder, ein Gesetz verabschiedet, in dem angeordnet wurde, dass niemand die besagte Kleidungstracht mit der irischen mischen dürfe. Tirlogh Lenogh, Chief-Lord of Ulster, bat die Abgeordneten darum, seinen Kaplan in seinen Trouse in den Straßen begleiten zu dürfen, da er von jedem in seiner neuen Kleidung ausgelacht würde. Ich denke, es ist Chaucer, der über diese Gewänder eine witzige Geschichte zu berichten weiß, die ebenfalls die Meinung zu bestätigen versucht, das diese Kleidung nicht den modernen Hosen ähnelte.

Die Iren scheinen ihre alte Tracht mit weniger Widerstand aufgegeben zu haben als erwartet. Die Schotten konnten nicht dazu bewegt werden, sie abzulegen, ungeachtet der dazu erlassenen Gesetze; und ihre Abneigung gegen das Ablegen der Kleidungstracht ihrer Vorväter war so groß, dass das Gesetz entweder geschickt umgangen oder offen missachtet wurde. General Stewart berichtet von vielen seltsamen Mitteln, zu denen gegriffen wurde, um einesteils das Gesetz des Tragens von Hosen zu befolgen und anderenteils den geliebten Breacan behalten zu können. Das Gesetz, dessen Übertretung wie auch immer zu überblicken sein sollte, war ein Befehl gegenüber dem Highlander, der weder seinen traditionellen Tartan, noch sein ihm eigenes Wappen tragen durfte. In einer schottischen Zeitung aus dem Jahre 1750 las ich über ein Gerichtsverfahren gegen einen des Mordes Angeklagten, der jedoch schließlich freigesprochen wurde, da das Opfer Tartan trug! 1782 wurde dieses bedrückende und nutzlose Gesetz modifiziert, insofern dass das Verbot gegen das Tragen der Tracht aufgehoben wurde. Das starke Festhalten der Highlander an ihrem Breacan-Feile wird auch durch viele Anekdoten veranschaulicht. Er diente auch als Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Bewohnern des machair oder Lowlands, die keine große Zuneigung zu ihm zeigten. Ein alter Bauer aus den Highlands um Banffshire sagte einmal „he would never lippen to a bodach that wore the breeks.“ Als den Fencible-Regimentern die Einführung der Hosen befohlen wurde, hatten viele Soldaten noch nie zuvor ein solches Kleidungsstück getragen und waren eine Zeitlang ziemlich unbeholfen beim Anziehen desselben, was ihre Unzufriedenheit darüber, dass sie ihrer gewohnten Kleidung beraubt worden waren, nicht gerade verkleinerte. Ein alter Mann in einem Korps zog einmal seine Hosen verkehrt herum an, mit dem Hinterteil nach vorne. Sein Offizier und einige seiner Kameraden lachten herzhaft über den Fehler, als Donald, der sich über den Spott ärgerte, bemerkte, dass er tatsächlich nicht sehr viel über diese unmännliche Kleidung wusste und niemals daran dachte, jemals irgendetwas darüber wissen zu müssen; und als sein Unmut darüber wuchs, rief er aus: „Der Teufel soll den holen, der uns die Dinger geschickt hat!“

Die Triughas (sprich:Trius) sind Hose und Strümpfe in einem, entweder gestrickt, wie letztere, oder in der traditionellen Art aus Tartanstoff gemacht, der dem Bein angepasst wurde. Sie waren manchmal nur gestreift und wurden mit einem Gürtel um die Hüften gehalten, auf der Vorderseite hing ein quadratisches Stück Stoff herab.

Es erforderte beachtliche Fertigkeit, um die Trews herzustellen. Das Maß war ein Stock von einer Elle Länge, dessen Markierungen (Nägel) 1 ½ Fingerbreit auseinander lagen. Es ist bezüglich dieses Kleidungsstückes ein gälisches Sprichwort überliefert, das besagt, dass man für die schmalste Stelle des Fußes zwei Nägel bemessen solle, von der Hüfte bis zur Ferse elf, sieben rund um den Bund und drei bis zum „breech“ (Schritt?); Maßangaben, die für einige gut gebaute Männer nicht anwendbar sind. Der Sporran und andere Dinge wurden wie beim Feilebeag getragen.